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🔌 Fernwartung & Support

Hilfe aus der Ferne, ohne dauerhaft offene Tür: Der Zugang entsteht erst, wenn die Schule ihn freigibt — und schließt sich von selbst wieder.

Der Grundsatz

schultAG läuft auf schuleigener Hardware im internen Schulnetz. Das soll auch dann gelten, wenn einmal etwas klemmt. Deshalb gibt es keinen ständigen Zugang von außen — weder eine Fernwartungssoftware, die mitläuft, noch einen Zugang, den der Anbieter jederzeit von sich aus nutzen könnte.

🔒 Standardzustand: geschlossen Ohne Freigabe besteht keinerlei Verbindung nach außen. Der Server nimmt von sich aus keine Verbindung auf und ist aus dem Internet nicht erreichbar.
👤 Die Schule entscheidet Die Freigabe erfolgt in der Anwendung mit einem Klick — durch eine Person vor Ort, nach telefonischer Absprache. Ohne diesen Klick passiert nichts.
⏱️ Endet von selbst Die Freigabe gilt 60 Minuten und endet danach automatisch, auch wenn niemand mehr daran denkt. Vorzeitig beenden geht jederzeit per Knopfdruck; dauert es doch länger, verlängert ein Klick um 30 Minuten.
🧾 Alles im Protokoll Jede Freigabe und jeder Support-Zugriff wird mitgeschrieben und ist im Wartungs-Reiter unter „Support-Zugriffe“ einsehbar — auch nachträglich und ohne Zutun des Anbieters.

So läuft ein Support-Fall ab

In aller Regel genügt ein Anruf oder eine E-Mail — Fernwartung ist der Ausnahmefall, nicht der Normalfall.

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1. Sie melden sich

Per Telefon oder E-Mail. Vieles lässt sich direkt klären, ohne dass überhaupt jemand auf den Server schauen muss.

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2. Sie geben frei

Wenn ein Blick auf den Server nötig ist, öffnen Sie in schultAG den Wartungs-Reiter und klicken auf „Fernwartung freigeben“. Die Anwendung zeigt an, bis wann die Freigabe gilt.

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3. Wir sehen nach

Wir prüfen und beheben, was ansteht — nach Möglichkeit im Gespräch mit Ihnen. Sie sehen die ganze Zeit, wie lange die Freigabe noch gilt, und können sie bei Bedarf um 30 Minuten verlängern, ohne dass die laufende Sitzung abbricht.

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4. Es schließt sich

Am Ende der Freigabe schließt sich der Zugang automatisch. Im Protokoll bleibt nachvollziehbar, wann er offen war.

Was dabei technisch passiert

Für die Schul-IT — knapp und vollständig:

  • Keine eingehende Verbindung. Es wird keine Portfreigabe im Schulrouter benötigt und keine eingehende Verbindung zugelassen. Der Schulserver baut die Verbindung ausgehend selbst auf — und nur während der Freigabe.
  • Eine einzige ausgehende Verbindung. Ziel ist ein fest benannter Server des Anbieters (support.schultag.net), TCP-Port 443. Die Verbindung ist Ende-zu-Ende verschlüsselt (SSH) und beidseitig über Schlüssel abgesichert; Passwörter kommen nicht zum Einsatz. Der private Schlüssel liegt auf dem Schulserver in einem eigenen Systemkonto, auf das die Anwendung selbst keinen Zugriff hat.
  • Kein fremder Zugriff über diesen Weg. Der Vermittlungsserver reicht die verschlüsselte Verbindung nur durch. Er hält keine Schlüssel, kann sie also technisch nicht mitlesen, speichert keine Schuldaten und hat keinen eigenen Zugang zum Schulserver.
  • Verlängern ohne Abbruch. Die Freigabe wird über eine Zeitschaltung beendet, nicht über einen Neustart der Verbindung — deshalb kostet ein „+30 Minuten“ keine laufende Sitzung. Darunter liegt zusätzlich eine feste Obergrenze im Betriebssystem, die den Zugang auch dann beendet, wenn die Zeitschaltung ausfällt.
  • Keine zusätzliche Software auf Arbeitsplätzen. Es wird nichts auf Lehrer- oder Verwaltungsrechnern installiert; der Zugang führt ausschließlich auf den schultAG-Server.
  • Serverstandort Deutschland. Der Vermittlungsserver steht in einem Rechenzentrum in Nürnberg; Betreiber ist die netcup GmbH (Karlsruhe), zertifiziert nach ISO 27001 und ISO 27701. Mit ihr besteht ein Auftragsverarbeitungsvertrag; sie ist in Ihrem Vertrag als Unterauftragsverarbeiter benannt. Eine Verarbeitung außerhalb der EU findet nicht statt.
  • Voraussetzung: ausgehender Internetzugang. schultAG selbst läuft rein im Schulnetz und braucht kein Internet — die Fernwartung schon: Der Server muss während der Freigabe nach außen auf TCP 443 telefonieren dürfen. Wo es keinen Internetzugang gibt, entfällt diese Möglichkeit.
  • Abschaltbar. Auf Wunsch wird die Funktion gar nicht erst eingerichtet. Support läuft dann über Telefon, E-Mail und — wo nötig — einen Vor-Ort-Termin.

Datenschutz

Bei einer Fernwartung kann ein Zugriff auf personenbezogene Daten nicht sicher ausgeschlossen werden. Das ist nach übereinstimmender Auffassung der Aufsichtsbehörden eine Auftragsverarbeitung — und wird hier auch so behandelt:

  • Vertrag nach Art. 28 DSGVO. Vor dem ersten Einsatz wird ein Auftragsverarbeitungsvertrag geschlossen. Verantwortlich bleibt die Schule bzw. der Schulträger.
  • Unterauftragsverarbeiter offengelegt. Der Betreiber des Vermittlungsservers (netcup GmbH, Rechenzentrum Nürnberg) ist im Vertrag mit Anschrift und Leistung benannt — samt der Klarstellung, dass dort nur Verbindungsdaten anfallen und keine Schülerdaten im Klartext. Wird die Fernwartung nicht genutzt, entfällt dieser Punkt.
  • Weisungsgebunden und protokolliert. Zugriffe erfolgen nur zum vereinbarten Zweck, nur nach Freigabe und nachvollziehbar dokumentiert.
  • Keine Datenkopie „auf Vorrat“. Es werden keine Schuldaten zum Anbieter übertragen. Wird zur Fehlersuche ausnahmsweise etwas benötigt, wird das vorher abgesprochen.

Wie mit Daten im laufenden Betrieb umgegangen wird, steht in der Datenschutzerklärung; zum Meldeweg für Sicherheitslücken gibt es eine eigene Seite.

Was Fernwartung kostet

Abgerechnet wird tatsächlich geleistete Arbeitszeit — nicht die Bereitschaft und nicht die Freigabe.

  • 25 € je angefangene 15 Minuten (entspricht 100 € je Stunde). Ein kurzer Blick von zehn Minuten kostet also 25 €, nicht eine ganze Stunde.
  • Die Freigabe selbst ist kostenlos. Klärt sich das Problem, bevor gearbeitet wurde, entsteht keine Rechnung.
  • Sicherheitsupdates sind kostenfrei — dafür gibt es keine Rechnung, auch nicht für die Zeit, die das Einspielen braucht. Dasselbe gilt für Gewährleistungsfälle: Verhält sich die Software anders, als die Dokumentation es beschreibt, wird die Behebung nicht als Support berechnet.
  • Pflege-Paket und Stunden-Kontingente gehen vor. Wer eines davon hat, verbraucht zuerst die enthaltenen Stunden.
  • Nachvollziehbar statt „nach Gefühl“. Beginn, Ende und Dauer jeder Freigabe hält die Anwendung selbst fest — die Zeiten kommen vom Betriebssystem, nicht aus einer Eingabe. Die Schule sieht Dauer und Betrag im Wartungs-Reiter, schon während der Sitzung, und kann die Aufstellung als Datei ausgeben. Der Anbieter erhält denselben Nachweis. Die Rechnung kann also nicht höher ausfallen, als dort steht.

Alle Sätze stehen in der Dienstleistungs- und Wartungsvereinbarung; einen Überblick über die Modelle gibt der Abschnitt Preise.

Fragen Ihrer Schul-IT zur Fernwartung? Wir liefern die Angaben, die für Freigabe und Datenschutzdokumentation gebraucht werden — auf Wunsch direkt an die betreuende IT.

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